morgen:magazin

Lokale Weltkultur. Frisch... vom Markt, live aus dem gläsernen Studio in der Marheineke Markthalle.

Seit April 2017 kommt unser morgen:magazin im neuen Gewand daher. Wir haben die Sendezeiten für euch erweitert, das Konzept verbessert und den technischen Hintergrund aufgefrischt. Auf Euch wartet Weltkultur in lokaler Vielfalt: live aus unserem Studio in der Marheineke Markthalle in Kreuzberg.
Das morgen:magazin gibt es seit dem 28. März 2011.

letzte Folgen

multicult.fm berichtet von der Hybrid-Konferenz „Borders of Fear“

morgen:magazin | 02.12.2020

Wie kann es sein, dass auch fünf Jahre nach Beginn der Flüchtlingskrise beinahe jeden Tag Meschen im Mittelmeer ertrinken müssen? Welche Strukturen machen Diskriminierung, Gewalt und Menschenrechtsverstöße an den europäischen Außengrenzen möglich?
Die Konferenz BORDERS OF FEAR des Berliner Disruption Network Lab, bringt internationale Expert*innen zusammen, um gemeinsam über Verfolgung, Kontrolle und kulturelle Gewalt rund um Grenzen und Migration nachzudenken. Die Veranstaltung wird am Freitag, den 27.11. ab 16 Uhr aus dem Studio 1, Kunstquartier Bethanien, Berlin live gestreamt: https://www.disruptionlab.org/borders-of-fear#schedule
Ihr habt an dem Termin keine Zeit? Kein Problem. multicult.fm berichtet für Euch am 02.12. im Morgenmagazin über die Konferenz.

mo:ma am Sonntag: Brücken und Gräben – Multikulturelles Leben in Coronazeiten

morgen:magazin | 22.11.2020

Eine schwarze und eine weisse Hand, mit inem Finker verhakelt erhält aus darüber von brauner Hand gehaltenen Pumpflasche einen Tropfen Gel

Bild: Amelie Sztatecsny / Details: Canva.com

Einen Mix aus verschiedenen Kulturen finden wir heute in Beziehungen, Familien, in Wohngemeinschaften, und im Kiez. Also überall dort wo der Virus unser Leben auf den öffentlich-digitalen und auf den engsten privaten Raum beschränkt hat. Kulturelle Hintergründe prägen, wie wir mit Krisen umgehen, wie wir kommunizieren und wie wir so drastisch Veränderung händeln.
Das Zusammenleben mehrerer Kulturen muss diese verschiedenen Herangehensweisen vereinen. Dazu kommt noch die Gesellschaft, in der sich Spannungen intensivieren. Der Rassismus steigt und die Integrationsarbeit muss während der Kontaktbeschränkungen Alternativen finden. In dieser Sendung fragen wir: Wie hat das multikulturelle Berlin während Corona gelebt?

Moderation. Amelie Sztatecsny
Redaktionelle Betreuung: Isabella Escobedo
Technik: Amauta Casas

mo:ma Special: Politik in der nordamerikanischen Musikszene

morgen:magazin | 03.11.2020

Musikerin vor Klavier in T-Shirt mit Soldaten-Print

Ein Land im Umbruch: Das Leben der Menschen in den USA wurde 2020 gleich von mehreren einschneidenden Ereignissen geprägt. Das Coronavirus hat die Vereinigten Staaten hart getroffen, die damit einhergehende Wirtschaftskrise viele Arbeitslose hinterlassen, dazu kommen die Black Lives Matter-Proteste und die durch den Klimawandel verursachten Waldbrände – um nur einige Themen zu nennen. Wie gut, dass es Musik gibt, die dem ganzen Chaos einen Soundtrack gibt und Hoffnung entgegensetzt.

Je näher die US-amerikanische Präsidentschaftswahl rückt, desto mehr steigt die Anzahl der Releases nordamerikanischer Protestsongs. In diesem Morgenmagazin hören wir uns einige davon an und betrachten, wie nordamerikanische Musiker*innen ihre Kunst zum Werkzeug machen um den sozialen Wandel voranzutreiben.

Moderation: Tove Waldemarsson
Technik: Amauta Casas

Ade Bantu aus Nigeria und sein neues Album

morgen:magazin | 01.11.2020

Ade Bantu mit Hut, gelber Jacke und mit seinem Namen bedrucktem T-Shirt vor Architektur

Der Deutsch-Nigerianer Ade Bantu dürfte vielen noch ein Begriff sein als Mitbegründer des musikalischen Kollektivs Brothers Keepers, das sich ab 2000 künstlerisch gegen Rassismus und Rechtsextremismus engagierte. Seit über zehn Jahren lebt Ade Bantu nun wieder in Nigerias Wirtschaftsmetropole Lagos. Dort hat er mit seiner Band ein neues Album produziert, das in bester Afrobeat-Tradition die sozialen und politischen Probleme des Landes auf sarkastische Weise kommentiert, immer verbunden mit unwiderstehlichen Grooves.
Im Gespräch mit Wolfgang König redet Ade Bantu über das Album, die aktuelle Situation in Nigeria und die Auswirkungen der Pandemie auf das Land einschließlich der Musikszene.

mo:ma Special am Sonntag „Shalom Salam – wohin?“

morgen:magazin | 18.10.2020

Weltreligionen auf der Bühne und im richtigen Leben: die Regisseurin Gudrun Lelek inszeniert zum fünften Mal ein Theaterstück mit christlichen, muslimischen und jüdischen Jugendlichen am Deutsch-Jüdischen Theater Berlin. In diesem Jahr spielt auch ein Virus mit auf der Bühne. Deswegen nannten sie ihr Stück „Shalom Salam – wohin? Bilder aus Zeiten von Corona".

Eventkalender

Moderation: Hilde Ottschofski
Technik: Amauta Casas
Kultur-Tipp: Karolin Götsch