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Aktionstag „Alarm! Corona-Krise macht ungleicher!“

Plakat Corona-Aktionstag „Wir Migrant*innen schlagen Alarm: Die Corona-Krise macht ungleicher!“

Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (NeMO)

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© moveGLOBALe.V

Am Freitag, den 26. Februar findet ein bundesweiter Aktionstag gegen die Verschärfung sozialer Ungleichheit durch die Corona-Krise statt. Unter dem Motto „Wir Migrant*innen schlagen Alarm" findet die Initiative des Bundesverbandes Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (BV NeMo) an allen Standorten der Mitgliedsverbünde statt. Einer davon ist moveGLOBAL e.V - ein Dachverband von 31 Migrantenorganisationen, der sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte, für die Anerkennung und Sichtbarkeit ihrer Erfahrungen und Perspektiven in allen politischen Bereichen einsetzt.
Warum verschärft die Coronakrise soziale Ungleichheit?
Infolge der Corona-Pandemie findet ein eingeschränkter Schulbetrieb statt. Im Homeschooling werden ungleiche familiäre Bildungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen noch sichtbarer. Schon April 2020 bestätigte das deutsche Schulbarometer, in welchem Maße die Corona-Krise Bildungsungleichheit verstärkt und wie der Bildungserfolg von der sozialen Herkunft abhängt.

In den bundesweiten Aktionen wird - mit Phantasie und Abstand - also vor allem auch digital – auf die Problemlagen hingewiesen, Betroffene tauschen sich aus, Forderungen werden gestellt und begründet.
moveGLOBAL e.V. will Eltern, Familien mit und ohne Einwanderungs- und Fluchtgeschichte zu Wort kommen lassen um über ihre Herausforderungen und ihre Forderungen an die Politik zu sprechen und lädt ein zu einer
Zoomkonferenz von 17 bis 19 Uhr – am 26.02.2021
Anmeldung unter: samofa@moveglobal.de
Mehr Infos zum Aktionstag gibt es unter: https://www.bv-nemo.de oder auf http://moveglobal.de/

Aktionstag BV NeMo
multicult.fm-ServiceTipp: NeMO - Aktionstag

Servicetipp: Dringeblieben.de

Gitarrist vor Kamera zu Hause unscharf

Foto: dringeblieben.de

Ab sofort sind Youtube und Twitch Schnee von gestern, denn jetzt haben Künstler*innen ihre eigene Streamingplattform ins Leben gerufen. Ihr Name fasst das Pandemiegeschehen zusammen: Dringeblieben.de. Auf Spendenbasis können Kulturakteur*innen hier online ihre Theaterstücke, Konzerte oder andere Formate präsentieren. Da Dringeblieben unabhängig von Medienkonzernen funktioniert, landen eure Spenden direkt bei den Künstler*innen. Außerdem könnt ihr nebenbei Teil der Online-Community werden und eure Ideen aktiv mit einbringen.

Good to know

Ärztlicher CORONA Bereitschaftsdienst: 116 oder 117
(KV Notdienstpraxis Vivantes- Klinikum Friedrichshain)
Feuerwehr und Rettungsdienst: 112
Polizei: 110
Gift-Notruf (030) 19 240