Manuel Schubert
Name: Manuel Schubert (hier nur M. genannt)
Geburtstag: 27.04.1984
Geburtsort: Brandenburg/Havel
Wohnort: Kreuzberg & Potsdam
Bericht zur Person:
Mit 15 durfte der M. noch als ein zuverlässiger TV-Junkie gelten. Er schaute täglich bis zu 16 Stunden TV. Gerüchte sagen, dass er bereits mit 17 seinen Fernseher wegen "inhaltlicher Unzumutbarkeit" entfernt und durch ein großes Radio ersetzt hat, dem er dann pausenlos lauschte. Es gibt Stimmen, die ihn verdächtigen ein Programm nur für Erwachsene gehört zu haben. Es ist jedenfalls von einer erhöhten Zuneigung für den Hörfunk auszugehen. Weiterhin muss man beim M. von einem Hang zu Printprodukten ausgehen, er wurde jedenfalls bereits als 16-Jähriger regelmäßig beim Lesen von Tageszeitungen gesehen.
Unbestätigten Aussagen nach soll er mit 18 dem Internet verfallen sein und erste rudimentäre Texte ins Netz gewebt haben. Als gesichert gilt, dass er mit 20 hoffnungslos dem Kino verfallen war. Die Nachricht, seine Mutter hätte ihm vorgeschlagen einen Kinosaal statt einer Wohnung zu mieten, war aber eine Ente. Tatsächlich schlug sie ihm vor, doch ein Kino in seine Wohnung einzubauen. Mangels Geld konnte er diese Idee bisher nicht verwirklichen.
Auf der Berlinale häufen sich alljährlich die Sichtungen des M. Er soll in zehn Tagen Berlinale bis zu 33 Filme gesehen haben, Belege dafür fehlen jedoch. Eigenen Aussagen nach sucht er jedes Jahr über 500 Mal einen Kinosaal auf. Verschiedene Kinobetreiber in Potsdam und Berlin halten diese Zahl für realistisch. Aufgrund des exzessiven Filmkonsums muss beim M. mittlerweile von einer äußerst filmkritischen Gesinnung ausgegangen werden. Berichte über Hamsterkäufe von filmrelevanten Fachbüchern und -zeitschriften legen dies ebenfalls nahe. Eine Neigung zu filmwissenschaftlichen Studien muss man wohl ebenfalls unterstellen.
Verschiedene Quellen berichten über Absichten des damals 22-jährigen M., Kinoobsession und Schreibtalent miteinander verbinden zu wollen und eine eigene Zeitung für Filmkritik herauszugeben. Aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen hat er dieses Vorhaben im Internet verwirklicht. M. betonte wiederholt, dass es sich beim Blog filmanzeiger lediglich um eine Vorstufe zu einem späteren Zeitungsprojekt handelt.
Mit 24 wurde M. erstmals dabei beobachtet wie er ein Mini-Filmfest für schwulen Film im Filmmuseum Potsdam realisierte. Die Veranstaltung unter dem Titel "Schwule Filmnacht Potsdam" findet seitdem jährlich statt.
Im Frühjahr 2009, im Alter von 25 nahm er Kontakt zum Kollektiv des radio multicult.fm auf. Dem M. gelang es dort im Bereich Filmkritik, genauer beim Magazin filmhighlights Fuß zu fassen. Seit Oktober 2009 ist M. mit der alleinigen redaktionellen Verantwortung für dieses Magazin betraut. Er ist gleichzeitig Sprecher der Sendung.
Da die Arbeit am Magazin filmhighlights elementare Interessenschwerpunkte des M. bündelt, muss er als für das Medium Fernsehen verloren gelten. Eine operative Bearbeitung durch TV-Unterhaltungseinheiten erscheint daher aussichtslos.
gez. Staatsministerium für Fernsehrundumversorgung - StaFrumv

