morgen:magazin

Lokale Weltkultur. Frisch... vom Markt, live aus dem gläsernen Studio in der Marheineke Markthalle.

Seit April 2017 kommt unser morgen:magazin im neuen Gewand daher. Wir haben die Sendezeiten für euch erweitert, das Konzept verbessert und den technischen Hintergrund aufgefrischt. Auf Euch wartet Weltkultur in lokaler Vielfalt: live aus unserem Studio in der Marheineke Markthalle in Kreuzberg.
Das morgen:magazin gibt es seit dem 28. März 2011.

letzte Folgen

Queer Faces Migrant Voices (Teil 2)

morgen:magazin | 01.05.2018

Morgenmagazin

© Elgin Hertel

Ihr wollt noch mehr über das Projekt Queer Faces Migrant Voices erfahren, das Geflüchtete mit anderen sexuellen Orientierungen unterstützen will? Morgen um 08 Uhr hört Ihr im morgen:magazin den zweiten Teil unseres Einblicks in die deutsch-niederländische Kooperation. Den ersten Teil konntet ihr in der Sendung vom 19.04.18 hören. Dort habt ihr auch den Link, um diese Folge auf Mixcloud nachzuhören.

Peter Subway

morgen:magazin | 26.04.2018

Morgenmagazin

© Peter Subway

Peter Subway singt für den Erhalt der Meeresschildkröten

Der Sänger und Songwriter ist ein Kreuzberger Original. Zumindest bis zum kalten Winter - dann zieht er der Sonne hinterher: nach Indonesien. Allerdings nicht nur, um Urlaub zu machen. Er spielt dort Musik und setzt sich für die Erhaltung der Meeresschildkröten ein. Die sind zwar durch das Gesetz vor der Jagd geschützt, doch trotzdem gilt das Fleisch in Indonesien als Delikatesse. Der Sänger, der sich durch Konzerte in den Berliner U-Bahnen einen (Künstler-)Namen gemacht hat, spricht im Studio über sein Projekte mit Kindern und Erwachsenen, über seine Musik und über Indonesien.

Redaktion und Moderation: Jule Wolf

Technik: Andreas Kabisch

Shorten the distance - Ein Porträt von Malawi

morgen:magazin | 25.04.2018

Morgenmagazin

© Alexander Lüttge

Malawi - ein Land der Steppe, der Kapichira-Wasserfälle und der Buntbarsche. Und leider auch eines der Länder, die von Armut, Krankheit und überdurchschnittlich vielen Schulabbrüchen geprägt sind. Jacob Gondwe-Köttner möchte die Welt - genauer die malawische Welt - ein bisschen besser machen. Der gebürtige Malawe baut im Rahmen seines Projektes "Shorten the Distance" ein Jugendzentrum, in dem sich Kinder und Jugendliche frei entfalten können. Es soll einen Arbeits- und Erfahrungsraum bieten, um Musik und Kunst zu erschaffen, einen Berufs- und Lebensweg für sich zu finden und sich gegenseitig bei Alltagsproblemen zu unterstützen.

Jacob Gondwe-Köttner portraitiert seine Heimat: ihre Kultur, ihre vielversprechenden Entwicklungen und natürlich ihre Musik.

Redaktion und Moderation: Jule Wolf

Nahko

morgen:magazin | 24.04.2018

Morgenmagazin

Tim Snider, Nahko Bear und Tove Waldemarsson (v.l.n.r.)

© multicult.fm

Nahko – sozialer und politischer Wandel aus Apache-Sicht

Nahko Bear, der nordamerikanische Sänger mit puerto-ricanischen, philippinischen und Apache-Wurzeln, verfolgt mit seiner Musik eine klare Mission. In seinen Songs sind fast alle grundlegenden Themen des sozialen und politischen Wandels verwoben. Über die Grenzen der Musik hinaus kooperiert Nahko mit Projekten, die sich für die Rechte der indigener Völker, für soziale Gerechtigkeit und für eine umweltfreundliche Energiepolitik einsetzen.

Im Interview spricht er auch über ganz persönliche Themen, wie der Tatsache, dass seine Mutter zur Prostitution gezwungen worden war. In dem Lied „So thankful", singt er: "Ich hätte nie gedacht, dass ich mich für Vergewaltigung bedanken würde. Aber so bin ich auf die Welt gekommen." Das Zitat ist typisch für das tief menschliche Gefühl der Akzeptanz und Vergebung in Nahkos Musik und zeugt gleichzeitig von der Kraft und Anmut dieses Musikers.

Moderation und Redaktion: Tove Waldemarson

Gewalt an Schulen

morgen:magazin | 23.04.2018

© alex@ALUETTGE.de

Mit dem Amoklauf an der Marjory Stoneman Douglas High School wurden die Menschen in Amerika einmal mehr von einer Tragödie erschüttert. Dieses Mal jedoch mit politischen Folgen: Amerikanische Bürger organisieren Protestmärsche, Schüler konfrontieren von der NRA geschmierte Politiker und Emma Gonzalez "calls BS".

Der High-School-Lehrer Bob Wood und seine Schüler Kennedy und Ethan erklären, warum Amokläufe sie kaum noch berühren, welches Ausmaß an Einfluss diese Bewegung in den USA verursacht und wie der Fakt, dass Donald Trump im Weißen Haus sitzt, unaufhörlich neuen Wind in die Segel der entbrannten Protestbewegung bläst.

Doch nicht nur in den USA werden Schüler und Lehrer Opfer von Gewalt: Auch in Deutschland schreiben Lehrer regelmäßig Brandbriefe und bitten um Hilfe - die Situation in den Schulen sei chaotisch, die Schüler aggressiv und teilweise nicht zu halten. Die Berliner Lehrerin Alexandra Treske gibt uns einen Einblick, wie sie die Lage erlebt.

Also was tun? Gisela Mayer, Vorsitzende der Stiftung gegen Gewalt an Schulen, hat beim Amoklauf in Winnenden 2009 ihre Tochter verloren. Seitdem ist Reden für sie nicht mehr genug. Sie macht Präventionsarbeit an deutschen Schulen - und zieht in dieser Sonderausgabe des Morgenmagazins eine Bilanz.

Redaktion, Moderation und Technik: Jule Wolf
Übersetzung: Ringo Kliemann, Julia Swiech und Till Eichenauer

(Wiederholung vom 28.03.18)