KULTour - das multicult.fm Kulturmagazin
von und mit Eike Gebhardt, Jacqueline Roussety und Wolfgang König
KULTour : eine Sendung geschaffen für eine Stadt wie Berlin! Eine Stadt mit buntem und vielfältigen kulturellen Ambiente, in der Kultur gelebt wird - aber auch vieles unentdeckt bleibt. Wir wollen den Berlinern und Brandenburgern informativ und spannend das stetig wechselnde Berliner Kulturprogramm nahebringen und sie zu eigenen Touren in die kulturelle Vielfalt anregen. Seien es Theaterbesuche, Events, Konzerte, Festivals oder auch Museumsbesuche - eben all das, was im Zeichen von Kultur steht. In unserer einstündigen Sendung sollen auch spannende Bücher und/oder Filme aus der ganzen Welt vorgestellt werden. Alles umspielt von ausgewählter Weltmusik.
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KULTour | 28.04.2013
In unseren nächsten Kultursendung, Sonntag den 28. 4. um 10 Uhr bei Radio multicult.fm habe ich unsere Kulturredakteurin und Moderatorin Jacqueline Roussety eingeladen. Sie wird ihr neues Buch "Kleine Alltäglichkeiten" vorstellen, dass als eBook bei schaeffermuellerpublishing erschienen ist. Kleine Alltäglichkeiten umfasst Gedichte, kurze Novellen und ein skurriles Dramolette, welches die Abgründe einsamer Menschen eines alltäglichen Mietshauses offen legen. Eingebettet zwischen Aphorismen und Gedichten, spiegeln die einzelnen Geschichten und Novellen all jene Gedanken und Gefühle wider, die jeden von uns alltäglich bewegen. Ein Buch für unterwegs und zu Hause, das einlädt zu träumen, aber auch nachzudenken über all die kleinen Alltäglichkeiten, die uns so unheimlich menschlich machen.
Und sie hat so einiges mit diesen Geschichten vor, denn sie hat sich mit Falk Walter zusammengetan, dem Besitzer vom Freischwimmer, einer mehr als spannenden Lokation hier am Spree-Ufer. Der Freischwimmer, am südöstlichsten Zipfel von Kreuzberg an der Grenze zu Treptow, am Ufer des Flutgrabens gelegen, ist mit seiner über fünfzehn jährigen Geschichte, die Mutter aller Berliner Fluss und Strandbars.
Ab dem 7. Mai wird sie regelmäßig mit verschiedenen Musikern "Kleine Alltäglichkeiten" nicht nur lesen, sondern auch performen und singen. Und gemeinsam wollen Sie noch viel mehr Kultur auf und um das Boot präsentieren.
Und um das neue Medium eBook zu erklären hat Jacqueline einfach ihren Verleger Andreas Müller gleich mitgebracht, damit er die Vorteile eines eBooks vorstellt.
Und klar, Junior durfte dabei nicht fehlen!
Reinhören!
Euer Wolfgang König
Kleine Alltäglichkeiten erschienen als eBook bei schaeffermuellerpublishing
www.schaeffermueller.de
Freischwimmer
Vor dem Schlesischen Tor 2a
10997 Berlin
030/ 61074309
www.freischwimmer-berlin.de
KULTour | 14.04.2013
Mein Thema heute: Zerstörte Vielfalt
Wenn Sie seit Wochen an großen weißen Plakaten vorbeigehen, mit einem schwarzen Kreuz und roten Schriftzügen und Sie das Gefühl haben, dass es unangenehme Erinnerungen aus Geschichtsbüchern heraufbeschwört, oder, wenn es Sie an eine Zeit erinnert, in der Sie in Deutschland gelebt haben, das als das schwärzeste Kapitel in unsere Geschichte eingeht, nämlich 1933 - 1945, dann hat Sie ihr Gefühl nicht getäuscht. Natürlich sind es die drei Farben des Hakenkreuzemblems. Das schwarze Hakenkreuz auf weißem Untergrund, entweder mit roten Schriftzügen der NSDAP, oder auf große rote Fahnen.
(Erstsendung vom 17.02.2013)
KULTour | 31.03.2013
"Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich?" - fragt der Regisseur des Films mit demselben Titel wie unsere Sendung. Er sucht den Rat von Zeit-Management-Gurus, besucht sog. Aussteiger aus dem Hamsterrad, konsultiert Pychologen und schließlich natürlich die Urheber und Sozialingenieure der Idee vom "Bruttosozialglück" in jenem Zwergstaat, der das Glück seiner Bewohner als Verfassungsziel festschrieb.
Eike Gebhardt diskutiert mit dem Regisseur Florian Opitz.
(Erstsendung vom 16.09.2012)
KULTour | 17.03.2013
Ich stelle in der kommenden KULToursendung einen Dokumentarfilm vor, der für den diesjährigen Deutschen Grimme Preis nominiert ist. Und zwar zu Recht. Denn "Nach dem Brand" von Malou Berlin zeigt im Stillen seine bewegenden Bildern, die Kamera gewahrt die ganze Zeit über eine respektvolle Distanz den Betroffenen gegenüber, ohne sie aus dem Rahmen fallen zu lassen, sondern im Gegenteil, sie eher schützend zu halten. Eine Geschichte wird in schlichten, aber klaren Worten erzählt, die 20 Jahre zurückliegt, und dennoch eine erschütternde Aktualität aufweist.
Das Thema: Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, die Verherrlichung von Naziparolen und die daraus folgende Verblendung: all das wird in diesem Film mit ganz subtilen Mitteln uns vergegenwärtigt, so dass wir als Betrachter eine kleine Ahnung dessen zu spüren bekommen, was die Betroffenen noch heute erleiden, mit sich tragen, und mit höchster Wahrscheinlichkeit auch den Rest ihres Lebens nicht mehr loslassen wird.
Nach dem Brand ist die Dokumentation der Familie Aslan, die 1992 in Mölln bei einem Brandanschlag auf ihr Haus drei Familienmitglieder verlor. Die 54 jährige Oma Bahide Arslan, die 10 jährige Tochter Yeliz Arslan und die 14 jährige Cousine Ayse Yilmaz.
Nur mit Müh und Not konnten sich einige Familienmitglied retten, oder wurden durch den Einsatz des Lebens anderer Familienmitglied gerettet.
Einer der Überlebenden ist Ibrahim Arslan.
Ibrahim Arslan ist neben der Regisseurin Malou Berlin und der Kamerafrau Susanne Dzeik, die Kamerafrau des Films einer meiner Gäste.
Ibrahim Arslan möchte gerne eine Kontaktbörse für Opfer und ihre Hinterbliebenen rassistischer Anschläge gründen.
Kontaktmöglichkeiten können über meine e-Mailadresse weitergereicht werden:
roussety(at)gmx.com
KULTour | 03.03.2013
In der heutigen KULToursendung widmet sich Jacqueline Roussety der Künstlerin und Performerin Anne Tismer, die mittlerweile ihre neue Heimat, nicht nur privat sondern auch als Künstlerin in Togo, Westafrika gefunden hat. Mit ihren Performances, Objekten, die sie herstellt und den Texten die sie schreibt, zeigt sie eindrucksvoll, wie der afrikanische Alltag, die dortige Kultur, die eindrucksvolle Landschaft, aber auch die poltischen Verhältnisse sie inspirieren, und ihre neuen Wege als Künstlerin offenbaren. Das hat uns dazu bewogen, ein wenig mehr Kulturelles aus und um Afrika zu präsentieren.
Neben der Künstlerin Anne Tismer, stellt Jacqueline Roussety das Buch "Eingeborne zuerst" von Fatou Diome vor, das auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse vom Sujet Verlag aus Bremen präsentiert wird. Fatou Diome wurde in Senegal geboren und von ihrer Großmutter aufgezogen. Mit 22 Jahren verließ sie Afrika und lebt seitdem in Straßburg wo sie in französischer Sprache und Literatur promovierte.
Und Wolfgang König hat in die neue CD von Bassekou Kouyate und seiner Gruppe Ngoni Ba aus Mali reingehört. Die Ngoni ist ein traditionelles Zupfinstrument, das es in verschiedenen Größen gibt: Bassekou Kouyate spielt die Solo-Ngoni und schreibt die Songs, die sich zum großen Teil mit der Geschichte Malis befassen, die sich mindestens bis zum altafrikanischen Ghana-Reich (9. Jh.) zurückverfolgen lässt, aber auch mit den aktuellen Problemen auseinandersetzt.
KULTour | 17.02.2013
Mein Thema heute: Zerstörte Vielfalt
Wenn Sie seit Wochen an großen weißen Plakaten vorbeigehen, mit einem schwarzen Kreuz und roten Schriftzügen und Sie das Gefühl haben, dass es unangenehme Erinnerungen aus Geschichtsbüchern heraufbeschwört, oder, wenn es Sie an eine Zeit erinnert, in der Sie in Deutschland gelebt haben, das als das schwärzeste Kapitel in unsere Geschichte eingeht, nämlich 1933 - 1945, dann hat Sie ihr Gefühl nicht getäuscht. Natürlich sind es die drei Farben des Hakenkreuzemblems. Das schwarze Hakenkreuz auf weißem Untergrund, entweder mit roten Schriftzügen der NSDAP, oder auf große rote Fahnen.
Das Zeichen auf den Plakaten steht aber ebenso für das Auslöschen von Menschen, ihren Biografien, ihrer Kultur, ihrer Heimat. Und heute möchte ich hier einen kleinen Raum bieten, auf die kulturelle, gesellschaftliche und politische Vielfältigkeit die z. B. diese Stadt Berlin bis 1933 bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten besaß. Denn Berlin war als Reichs- und Landeshauptstadt zentraler und symbolischer Schauplatz der politischen, sozialen, kulturellen wie letztlich auch der militärischen Geschichte.
Meine Gäste heute haben alles dafür getan, dass das Jahr 2013, 80 Jahre nach der Machtergreifung der NSDAP, Projekte, Veranstaltungen und damit der aktiven Auseinandersetzung, der Erinnerung und der Mahnung gerecht wird.
- Moritz van Dülmen von Kulturprojekte Berlin, verantwortlich für das Themenjahr 2013 "Zerstörte Vielfalt"
- Dr. Simone Erpel, Ausstellungskuratorin des Deutsches Historisches Museum
- Ulla Walter, Malerin und Künstlerin die sich mit ihrer Installation "Die Blaue Träne" auf ihre ganz eigene Art und Weise mit der zerstörten Vielfalt auseinandergesetzt hat
Zum Themenjahr "Zerstörte Vielfalt" in Berlin: www.berlin.de/2013
Kunst von Ulla Walter gibt es im ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum am Wannsee zu sehen:
"Blaue Träne"
Im ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum am Wannsee
Koblanckstrasse 10
14109 Berlin-Wannsee
Tel.:030 8067130
KULTour | 03.02.2013
Ich nehme Sie, liebe Hörerin und Hörer, heute mit ins chinesische Neujahr, das am 9. Februar beginnen wird. Eines der vier größten Länder der Welt, mit 1,2 Milliarden Menschen feiert das Jahr der Schlange. Während wir das Neue Jahr begrüßen, tauchen wir ein in 5000 Jahre Kulturgeschichte, stellen dafür die Show "Shen Yun" vor, die nach Berlin kommt, um uns auf eine faszinierende musikalische und tänzerische Reise in Chinas alte spirituelle Philosophie entführt.
Wir verraten Ihnen, wo Sie aus allen fünf asiatischen Ländern kulinarisches und Kultur erleben, und wie sich Exilchinesen hier in Europa zusammentun, um sich untereinander zu verständigen, dabei ihre Traditionen, Geschichte und Vergangenheit aufrecht erhalten, und sich mit Informationen aus Politik, Gesellschaft und Kultur austauschen, die nicht der kommunistischen Zensur der Volksrepublik China unterliegen.
Meine Gäste:
- Lea Zhou: geboren in Peking, ist eine in Berlin lebende, deutsch-chinesische Journalistin. Seit 2001 arbeitet sie als Chefredakteurin der chinesischen Ausgabe der The Epoch Times Europe. Die chinesische Ausgabe von The Epoch Times ist die größte, unabhängige, chinesisch-sprachige Zeitung außerhalb des Festlandes China.
- Zezhao Zhou: kam 1989 aus der chinesischen Provinz Zhejiang nach Europa. Jetzt hat er in seinem Restaurant "Zhous Five" fünf asiatische Länder vereinigt nämlich Vietnam, China, Japan, Thailand und der Mongolei und wird neben der asiatischen Esskultur ein Ort für Kunst und Kultur erschaffen.
KULTour | 20.01.2013
Integration und kulturelle Vielfalt
Auf ihrem Weg in 30 Jahren als Kulturamtsleiterin in Berlin-Neukölln hat Frau Dr. Dorothea Kolland erfahren, dass das Verfolgen hehrer Ziele wie "Kultur für alle", "soziale Inklusion" oder "kulturelle Partizipation" in der Praxis der Kulturarbeit voller Fußangeln ist. Besonders in Neukölln, einem der heißen sozialen und mittlerweile kulturell außerordentlich produktiven Brennpunkte waren und sind neue Denk- und Aktionsstrategien vonnöten. Sie entwickelte ihre Konzepte kommunaler Kulturarbeit immer aus den Praxiserfordernissen und -erfahrungen heraus, stets zu Experimenten und neuem Denken bereit, mit dem Ergebnis des "Spirit of Neukölln".
Frau Dr. Kolland war von 1981 bis Ende 2012 Leiterin des Kulturamtes in Berlin Neukölln und hat aus ihrer Arbeit in diesem hot spot von Armut, Multikulturalität, Bildungsdefiziten, Unangepasstheit, Gentrifizierungstendenzen und gleichzeitig überquellender Kreativität und struktureller Phantasie heraus sich diesem Bezirk über gewidmet. Sie hat ein Buch geschrieben "Werkstatt Stadtkultur - Potenziale kultureller und künstlerischer Vielfalt - Reflexionen und Erfahrungen". Hier berichtet sie auf sehr eindringlicher Weise, die Schwierigkeiten, ihre Erfolge aber auch, wie sie das nennt die Fußangeln der Politik, wenn es darum geht Kultur für alle zu entwickeln und auch einzufordern.
Mit dabei sind zwei weitere Gäste, die heute dank der Arbeit von Frau Kolland ein wichtiger kultureller Bestandteil von Neukölln sind:
- Frau Julia Pankratyewa: Gründerin des Vereins "Impuls", Aquise des Modellprojekts "MannoMann" - Kultur- und Integrationsarbeit mit russischen Männern.
- Zabour Zamani: Gründer und Leiter des Afghanischen Kulturzentrums in Neukölln.
KULTour | 23.12.2012
Eine besinnliche, spannende, lustige und informative WeihnachtsKULToursendung, präsentiert von Jacqueline Roussety, Eike Gebhardt und Wolfgang König. Hiermit möchten sich die Drei zusammen mit Junior, dem Maskottchen von multicult.fm für dieses Jahr von ihren ZuhörerInnen verabschieden und allen ein frohes Fest wünschen. Bleiben Sie gesund und freuen Sie sich mit uns auf ein spannendes und kulturelles Jahr 2013. Dann sind wir wieder für Sie On Air!
Die Sendung zum Nachhören als Podcast bei mixcloud.
KULTour | 09.12.2012
Studiogast von Jacqueline Roussety und Eike Gebhardt heute:
Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Schaubühne am Lehniner Platz
Und das Thema heute: Theater und Intermedialität. Ein künstlerischer Aspekt der Schaubühne? In vielen Inszenierungen ist das Medium "Film" ein entscheidendes Erzählmittel. In Hamlet z. B. liefern die filmischen Live-Einblendungen eine dokumentarische Sichtweise auf die Dinge, eine Stummfilmästhetik tritt zu Tage, offenbart damit die Sprachlosigkeit der Figuren untereinander. Der Kontext klarer ideologischer Fronten, das denken in Alternativen ist einer großen Orientierungslosigkeit gewichen. Sie leben in einem diffusen Unbehagen ohne Bewusstsein. Film, Bühne, Schrift und Sprache - diese Verschmelzungen hat das Theater des 21. Jhr. aktuell gemacht. Das Internet und der Einfluss der Medien hat die Öffentlichkeit, aber auch die Sichtweise auf die Dinge und eben auch das Sprechtheater verändert.
Was heißt es für Thomas Ostermeier, ein Theater als künstlerischer Leiter zu übernehmen, welche Verantwortung sieht er in dieser Aufgabe und wieviel übernimmt man als Hinterlassenschaft von der Tradition eines solchen Hauses wie die Schaubühne, das auch schon mittlerweile 50 Jahre alt ist? Und wo steht der Autor? Diese Stimme gilt es gut hörbar für ein Publikum zu machen. Die Verbindung des Theaters zur Welt ist und bleibt der Autor...
Aktuelle Inszenierungen der Schaubühne: Hamlet, Dämonen, Hedda Gabler, Maß für Maß, Gier, John Gabriel Borkmann, Othello und Ein Volksfeind.
KULTour | 25.11.2012
»Schöne Mannheims«
Eine seit 2011 ins Leben gerufene Powerfrauenband aus Mannheim. Sie sind Chanson- und Musicalsängerinnen, Comèdiennedarstellerinnen und Schauspielerinnen. Ich kann jetzt schon verraten, das wird eine Powersendung: bunt, schrill, nachdenklich, besinnlich und höchst amüsant.
Schöne Mannheims besingen und spielen live bei mir im Studio ihr umwerfendes Programm und behandeln viele schöne Themen wie: die Wechseljahre, dem Älterwerden, Dickerwerden, Männerfrust, Frauenfrust und was die ganze Palette noch so zu bieten hat. Alles auf höchst amüsante Weise. Dabei singen und spielen und brillieren sie mit ihrem Können. Sie bieten Show, Glitter and Glamour an, aber auch der besinnliche Moment hat seinen Platz. Auch die Männer kommen auf ihre Kosten. Die selbst geschriebenen Texte sind nicht selten ein Spiegelbild der Männergedanken und Phantasien. Und, ist dieses angeblich starke Geschlecht nicht genauso mit all diesen Themen belastet, wie: Wechseljahre, Hormonchaos im Körper und im Kopp, Falten und Haarausfall? Reinhören, ein purer Genuss!
Auch als Podcast bei mixcloud ein Genuss!

- Bild von Hamed Eshrat
KULTour | 11.11.2012
Orient meets Okzident - eine Begegnung zweier Malepochen
Jacqueline Roussety's heutige Studiogäste können nicht unterschiedlicher sein, obwohl sie dieselbe Leidenschaft teilen und derselben Profession nachgehen. Scharein und Hamed Eshrat, beides Maler, aber von unterschiedlicher Herkunft, aus zwei verschiedenen Generationen, mit ganz anderen persönlichen Herangehensweisen, Techniken und Stilen.
Scharein ist mittlerweile legendär für seine Punktbilder: er ist nach vielen Jahren im wahrsten Sinne des Wortes auf den einzelnen Punkt gekommen. Es ging ihm über die Jahrzehnte um eine Reduktion von Formen und Farben, bis er letztendlich zum Punkt kam. Riesige Leinwände und jede bestehend aus hunderttausenden von Punkten, die aber aus unterschiedlichen Blickperspektiven verschiedene Landschaftsformen darstellen, Assoziationen von Himmel und All erzeugen.
Hamed Eshrat, geboren in Teheran, floh mit seiner Familie nach Deutschland und er hat das Zeichnen genutzt, um in seine persönliche Vergangenheit zu reisen. Er ist Comiczeichner und sein Buch "Kaiserschnitt" beschreibt neun Monate im Leben seiner Familie, in denen seine Mutter mit ihm schwanger war. Eine Zeit, in der die familiäre Freude untrennbar mit den politischen Geschehnissen im Iran verquickt war. Die Geschichte seiner Familie spielt nämlich in der Zeit des Schah-Sturzes. Er verbindet Bild und Schrift und zeigt in schwarz/weiß trotzdem eine ganze Welt voller Farben auf, in der seine Figuren leben. Eine spannende und berührende Diskussion. Reinhören lohnt sich.

- Still aus dem Film Transit von A. Zumpe
KULTour | 28.10.2012
Immer wieder stellt multicult.fm in Berlin (oder sonstwo in Deutschland) lebende Autoren vor - heute die junge, in Aserbaidschan gebürtige, auf deutsch schreibende Olga Grjasnowa, die es von Null auf Shooting-Star-Status brachte, bejubelt von allen Kritikern. Mit ihr spricht Eike Gebhardt.
In unregelmäßigen Abständen stellen wir auch kulturelle Institutionen vor, die vielen kaum bekannt sind und dennoch oft ein ganzes Milieu prägen, diesmal das Schöneberger Kulturhaus in der Kyffhäuser Straße, das an manchen Wochenenden seine Ateliers fürs Publikum öffnet. Eike Gebhardt spricht mit der Künstlerin und Regisseurin Angela Zumpe über Kunst im öffentlicdhen Raum.
Die Sendung jederzeit als Podcast nachhören bei mixcloud.

- CC BY 2.0 Laszlo Ilyes
KULTour | 14.10.2012
»Curaçao - 1. Teil« Seit einem halben Jahrtausend beherbergt die Karibik Menschen unterschiedlichster Herkunft. Der daraus resultierende kulturelle Mix ist besonders stark ausgeprägt auf Curaçao, der größten der sogenannten ABC-Inseln, alle drei über lange Zeit niederländische Kolonien. Eike Gebhardt und Wolfgang König haben Curaçao besucht und gehen in einer ersten von mehreren Sendungen der kulturellen Vielfalt dieser Insel auf den Grund.
Die Sendung jederzeit nachhören bei mixcloud.

- Still aus dem Film Speed
KULTour | 16.09.2012
»Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«
"Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich?" - fragt der Regisseur des Films mit demselben Titel wie unsere Sendung. Er sucht den Rat von Zeit-Management-Gurus, besucht sog. Aussteiger aus dem Hamsterrad, konsultiert Pychologen und schließlich natürlich die Urheber und Sozialingenieure der Idee vom "Bruttosozialglück" in jenem Zwergstaat, der das Glück seiner Bewohner als Verfassungsziel festschrieb.
Eike Gebhardt diskutiert mit dem Regisseur Florian Opitz.
Die Sendung jederzeit nachhören bei mixcloud.

- Rudolf Zink, Max Zeitler, Boris Dennulat
und Jacqueline Roussety
KULTour | 16.09.2012
Jacqueline Roussety stellt heute den ver.di Fernsehpreis vor, der jedes Jahr verliehen wird, heute inhaltlich vertreten durch Rudolf Zink, der ver.di -Fachgruppenleiter bildende Kunst. Und zudem stelle ich den beängstigend realen Film "Wer rettet Dina Foxx" vor. Drehbuch von Boris Dennulat und Max Zeitler, die den diesjährigen Fernsehpreis in der Kategorie Drehbuch gewonnen haben. Max Zeitler hat auch Regie geführt.
Boris Dennulat: freier Drehbuchautor, Ausbildung an der Filmakademie Baden- Württemberg Uni Bochum: Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte, Film- und Fernsehwissenschaften studiert. Er hat unter anderem für die Erfolgsserie "Der letzte Bulle geschrieben".
Max Zeitler: Er studierte Architektur an der Universität der Künste Berlin und machte dort sein Architekturdiplom mit dem teilweise computeranimierten Film "Virjule - Das Innere Berlin"."Wer rettet Dina Foxx?" ist Max Zeitlers erste Regiearbeit für einen Fernsehkrimi.

- Jacqueline Roussety und Anja Goerz
KULTour | 02.09.2012
Anja Goerz ist vielen als Moderatorin bei radioeins (rbb) bekannt, aber KULTour stellt sie heute hauptsächlich als Schriftstellerin vor, und zwar mit ihrem neuesten Roman Mein Leben in 80 B.
Der Titel lenkt - findet Jacqueline Roussety - in eine wirklich falsche Richtung! Denn "Mein Leben in 80 B" klingt vielleicht etwas schmalspurig, durchschnittlich und das genau ist dieser Roman nicht! Anja Goerz hat es geschafft, midlife crisis - und zwar einmal aus der Sicht einer Frau - nicht nur offenzulegen, sondern dabei jede Menge Humor und Mut gezeigt, auch den Mut, sich den komplett neuen Herausforderungen zu stellen, die so eine Krise mit sich bringen kann. Und so eine Krise kann ja eine Karthasis sein, aus der mann/frau sehr gestärkt und sehr selbstbewusst hervortritt. Ilse, die Protagonistin, der es eigentlich nach außen hin gut geht, die eine scheinbar gut funktionierende Ehe hat, zwei gesunde Kinder, bewohnt ein Haus mit Garten, und kann sich noch einen kleinen Nebenjob erlauben. Sie ist Veranstalterin von Dessous-Partys. Aber an einem Punkt gerät dieses ganze Lebensgerüst ins wanken... Anja Goerz gelingt es, die unterschiedlichsten Charaktere darzustellen, mit all ihren Sorgen und Ängsten, aber auch ihren Hoffnungen und Träumen.
Anja Goerz ist bei facebook und die gaze Sendung gibt es als podcast zum Nachhören bei mixcloud.

- © multicult.fm (2012)
KULTour | 19.08.2012
Diesen Sommer finden in Berlin zum 26. Mal die Jüdischen Kulturtage statt. Seit dem 16. August sind die Türen und Tore für alle geöffnet. Dieses Festival soll dazu beitragen, die jüdische Kultur einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen und das Bewusstsein für ein lebendiges Berlin zu öffnen. Studiogäste von Eike Gebhardt und Jacqueline Roussety sind heute: Dr. Hermann Simon, künstlerischer Leiter, und Martin Kranz, Intendant der Jüdischen Kulturtage.

- © jacqueline roussety für multicult.fm (2012)
KULTour | 05.08.2012
André Kursch und Axel Hecklau sind heute die Studiogäste von Eike Gebhardt und Jacqueline Roussety. Beide sind Zauberer, Magier und bieten ein ganz spezielles Programm an: Close-up Zauberkunst erstaunlich anders! Zauberkunst aus allernächster Nähe - von Tisch zu Tisch. Überraschung pur und das ganz Besondere: die beiden können auch übers Radio ihre Kunststücke vollbringen...
André Kursch und Axel Hecklau zeigen ihr derzeitiges Programm jeden Dienstag im Berliner Oxymoron, in den Hackeschen Höfen, um 19 und 21 Uhr. Platzreservierung dringend empfohlen.

- detail from a picture by Gianpaolo
KULTour | 08.07.2012
Der Maler Gianpaolo ist heute Jacqueline Roussetys Studiogast. Gianpaolo wuchs in den USA, in New York State auf, hat aber auch zeitweilig in der Nähe von Rom gelebt, und ist seit Kindestagen an ein Maler aus tiefstem Herzen, mit seiner ganzen Seele dabei, und hat hier in Berlin seine Bilder ausgestellt, und sich entschieden, ein wenig in dieser Stadt zu weilen, sich inspirieren zu lassen und zu sehen, was die Zukunft noch mit sich bringt.

- Gianpaolo und Jacqueline Roussety
Wir werden über seine Art und Weise zu malen, zu sehen, zu fühlen, reden, was genau seine Bilder für ihn bedeuten und wo er sich in Zukunft als Künstler sieht. Zudem nutzt er eine ganz spezielle Technik. Eine ganz eigene Art, die Farben mit den Fingern zu nutzen und diese einzusetzen. "Speed painting" nennt er seine Methode - was dies genau ist, werden wir hier diskutieren...
Gianpaolos Bilder sind zurzeit im Café/Bar Frollein Langner, Weisestraße 34, 12049 Berlin (Neukölln) zu sehen.

- © jacqueline roussety für multicult.fm (2012)
KULTour | 24.06.2012
Das Thema heute: Die Ausstellung »Diva und Heldin. Frauenbilder in Ost und West« im Automobil Forum Unter den Linden, gesponsert von Skoda. Zu Gast im Studio bei Jacqueline Roussety: die sehr expressive und innovative "schreibende Malerin" Ulla Walter und der Kunsthistoriker und Bundesfachgruppenleiter bildende Kunst im ver.di Bundesvorstand, Rudolf Zink. Er ist der Experte, Bilder zu analysieren und die politische Geschichte eines Werkes in seinem gesamten Kontext zu erklären, aber auch zu hinterfragen. Der Titel der Ausstellung "Diva und Heldin" meint natürlich die Frauen in Ost und Westdeutschland, und beide Kennzeichnungen verweisen auf den zentralen Gedanken der Ausstellung.
KULTour | 10.06.2012
Bei KULTour geht es heute um die jüdische Geschichte, Friedhofs- und Grabkultur in Berlin Weißensee. Der Friedhof Weißensee ist Europas größter jüdischer Friedhof: Wie wurde dieser er angelegt, wie wirkte er in die Berliner Gesellschaft hinein, bis zur Machtergreifung der Nazis 1933 und wie wird der Friedhof heute genutzt? Wie werden die jüdischen Traditionen heute gewahrt, und geachtet? Zu Gast im Studio bei Jacqueline Roussety ist Hendrik Kosche, Leiter des Büros der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Hendrik Kosche ist auch Referent für die Koordination des Antragsverfahrens zur Aufnahme des Friedhofs Weißensee in die Weltkulturerbeliste der UNESCO.
Jüdischer Friedhof Weißensee, Herbert-Baum-Strasse 45, 13088 Berlin, Fon 030-9253330
KULTour | 03.06.2012
Jacqueline Roussetys heutiger Studiogast ist Christian Leonard, Schauspieler, Regisseur, Übersetzer und - vor zwölf Jahren - Gründer der Shakespeare Company in Berlin. Seitdem verbindet er die englischen und deutschen Theatertraditionen auf's Spannenste miteinander. Die Shakespeare Company hat ihre ganz eigene Kunstform, weist einen sehr eigenen Inszenierungsstil auf, und die Herangehensweise an die Shakespeare'schen Texte, die die Berliner Theaterlandschaft nachhaltig bereichert haben, sind stark von Christian Leonards Handschrift und seinen Übersetzungen geprägt. Und zusammen ist ist das natürlich ein deutlich multikultureller Beitrag zur Kultur dieser Stadt. Was ist das Besondere an diesem elisabethanischen Theater - was ja auch das Burleske, die Farce, die Tragikomödie beinhaltet - das ihn dazu bewogen hat, diese Form der britischen Kunst in Berlin zu begründen, in einer eigenen »Shakespeare Company«?
Die Sendung als Podcast bei mixcloud hören!
KULTour | 25.05.2012
»Spielsucht« eine der Gesellschaftskrankheiten, die in immer größerem Maße zunimmt. In Deutschland sind schätzungsweise 540.000 Menschen pathologisch spielsuchtgefährdet! Darüber spricht Jacqueline Roussety mit dem Regisseur Kubilay Sarikaya und dem Produzenten Sedat Kirtan, die zu diesem Thema den Kurzfilm Verzzokkt gedreht haben, und sich nach dem riesigen Erfolg nun an das große Kinoprojekt zum gleichnamigen Thema heranwagen, der im September gedreht wird.
Pro Tag werden in Deutschland schätzungsweise 400.000 Euro in den Spielcasinos und an den Automaten umgesetzt. Jacqueline Roussety hat mit einer Mitarbeiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gesprochen:
"Hunderte von Menschen rufen hier tagtäglich an. Bei manchen beginnt der Einsatz mit einer Summe zwischen 50 - 100 Euro pro Tag und steigert sich bis zu 1.000 Euro pro Tag. Nicht selten sind die Menschen, die hier anrufen, selbstmordgefährdet und meine Ansprechpartnerin erzählte mir, dass es deutlich mehr Männer als Frauen sind, und nicht selten haben diese Männer wirklich alles verloren, Haus und Hof, Familien sind zerstört, auseinander gerissen."
Die Suchtgefahr der 16 - 18 jährigen jungen Männer hat sich allein in den letzten vier Jahren verdreifacht. Die Ansprechpartner bei der Hotline erleben dramatische und berührende Momente, und oft rufen auch die Ehefrauen von suchtgefährdeter Männer an, um sich beraten zu lassen, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Es ist eine Sucht, eine Krankheit, die therapiert werden muss - das kann stationär wie auch ambulant durchgeführt werden. Der Auslöser kann eigentlich nur in der Therapie analysiert werden. Diese Hotline hilft den Menschen, sie erstmals aufzufangen und dann gegebenenfalls aber auch weiterzubegleiten, bis hin zu einem Therapieplatz. Es ist ein Thema, das diskutiert werden muss und es bedarf noch viel mehr Aufklärung.
Die Hotline der BZgA für Suchtgefährdete: 0800 - 1 37 27 00
Mo - Do 10-22 Uhr, Fr + So 10-18 Uhr
Auch direkt im Netz unter spielen-mit-verantwortung.de
KULTour | 18.05.2012
»Eine Afrikanische KULTour, Teil 2« In der zweiten Sendung zum Thema Afrika beschäftigen sich Jacqueline Roussety und Wolfgang König mit den kulturellen Auswirkungen des Kolonialismus auf Afrika, mit dem komplexen Verhältnis von afrikanischen und afro-amerikanischen Kulturen und den erstaunlichen Adaptionsfähigkeiten afrikanischer Künstler. Dazu gibt es Musik aus Mali, Senegal und Südafrika, aus Kamerun, Brasilien und den USA.
KULTour |11.05.2012
»Eine Afrikanische KULTour« Heute geht es ausschliesslich um das riesige Thema "Afrikanische Kultur". Wolfgang König und Jacqueline Roussety unterhalten sich darüber, ob es eine "Afrikanische Kultur" gibt, ob es auf dem riesengrossen Kontinent benennbare kulturelle Gemeinsamkeiten gibt und wenn ja, welche das sein könnten, und ob typisch westliche Diskurs-Kriterien wie "Grundprinzipien afrikanischer Kultur" bei einer Annäherung hilfreich und sinnvoll sein können.
KULTour | 27.04.2012
»Happen fürs Hirn« ist die erfolgreiche Lesereihe der Österreicherin Sarah Wiener, die sich mit Lebensmitteln und all ihren Aspekten intellektuell, humorvoll und literarisch auseinandersetzt. Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung, überhaupt das Miteinander in Zeiten globaler Klimakrise, Ausbeutung von Ressourcen und Fair Trade Produkten werden in diesen Büchern erläutert und auf spannende und nachdenkliche Art vorgestellt. Und das Ganze in Sarah Wieners Stammhaus, dem Speisezimmer in Berlin Mitte. Hier stellen Autorinnen und Autoren, engagierte Schauspieler und investigative Journalisten ihre Bücher vor, die sich allesamt mit dem Thema Essen informativ, und eben auch kulturell auseinandersetzen.
KULTour | 20.04.2012
Dan Lahav lebt seit 1981 in Berlin und gründete im Jahr 2001 die Jüdische Theaterbühne, heute BIMAH (hebr.: mittlere Bühne), und nach fast 60 Jahren hatte Berlin wieder ein jüdisches Theater. Und sein großer Traum war und ist: ein Theaterprogramm zu gestalten, das auf ungezwungene Art und Weise die jüdische Kultur dem nicht-jüdischem Publikum zugänglich macht, und so für Toleranz und gegenseitige Achtung wirbt und zwischen den Kulturen vermittelt, eine Brücke baut. Welche Auswirkungen hat das gerade veröffentlichte Gedicht von Günther Grass auf die deutsch-jüdische Kulturbeziehung? ...fragt Jacqueline Roussety
KULTour | 30.03.2012
Während der ägyptischen Revolution vergangenen Jahres ging ein Bild, ähnlich dem der Neda 2009 im Iran, um die Welt: in Kairo liegt eine junge Demonstrantin wehrlos am Boden, während Soldaten sie treten und ihr die Kleider vom Oberkörper reißen, bis auf ihren blauen BH. Wie viel Freiheit, Gleichberechtigung und Kultur erlaubt/verträgt das Land Ägypten in Zeiten seiner politischen Umbrüche? Studiogäste von Jacqueline Roussety heute: Der ägyptische Künstler Usama Salama, Tänzer und Choreograph, und Katharina Joumana, Tänzerin und Choreographin.
KULTour | 23.03.2012
»Autorschaft« Alles rund um das gedruckte Wort, dem Buch, und die Aufgabe und Arbeit der Verlage. Welche Arbeitsprozesse braucht es, bis der Leser ein Buch in den Händen hält? Und wer ist maßgeblich beteiligt an der Umsetzung einer Idee bis hin zum gedruckten Wort? Unser Studiogast: Stefanie Werk, Stellvertretende Programmleiterin Taschenbuch des Aufbauverlag. Außerdem: Impressionen von der Leipziger Buchmesse 2012.
von und mit Jacqueline Roussety und Eike Gebhardt
KULTour | 09.03.2012
»SchauspielerIn« Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung? Welche Realitäten erwarten die meisten Künstler im Theater, bei Film und Fernsehen? Welche politischen und sozialen Rechte gibt es überhaupt und ist der Begriff "SchauspielerIn" eigentlich geschützt? Unsere Studiogäste: Thomas Schmuckert, Vorstandsmitglieder des BFFS (Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V.) und Armin Dillenberger, Schauspieler und Regisseur.
von und mit Jacqueline Roussety und Wolfgang König
KULTour | 17.02.2012
»The making of a movie« Während auf der diesjährigen Berlinale der rote Teppich ausgerollt wird, Stars und Sternchen mit teuren Kleidern in den Berlinale Palast schreiten, viele Darbietungen gezeigt werden, können sich die meisten nicht wirklich vorstellen, was es heißt, einen Film zu verwirklichen. Welche Herrausforderungen müssen sich die Filmemacher stellen und wie lösen sie diese Konflikte?
Unsere beiden Studiogäste, Jochen Coldewey von der Filmförderungsgesellschaft nordmedia und der Film- und Fernsehregisseur Rainer Matsutani werden in der heutigen Sendung darüber berichten.
von und mit Jacqueline Roussety und Wolfgang König
KULTour | 10.02.2012
Als Beitrag zum offiziellen "Kulturjahr Chinas in Deutschland" berichten wir heute über die 5000 Jahre alte chinesische Kultur und Tradition. Eine der wichtigsten Fragen im heutigen China ist in diesem Kontext: Was ist von der Tradition im kommunistischen China wirklich übrig geblieben? und wie beeinflusst die Politik diesen Sektor? Unsere Studiogäste sind Lea Zhou, Chefredakteurin, und Zhiong Zheng, Geschäftsführerin des Epoch Times Magazine Europe.
Unser Veranstaltungstipp ist die im März in Berlin aufgeführte Shen Yun Show, die Tradition, Kultur, Politik und Geschichte Chinas vereint - und dies ohne politische Zensur. Ein Spektakel, das man sich nicht entgegen lassen darf...
von und mit Jacqueline Roussety und Wolfgang König
KULTour | 27.01.2012
KULTour setzt sich heute mit der Gegenwartskunst in Metropolen, besonders Berlin auseinander. Das in der letzten KULTour behandelte Thema "Berlin und seine Künstler in den goldenen 20er Jahren" wird aufgegriffen und in die heutige Zeit transportiert. Damals wie heute blüht(e) das Berliner Kunstleben so farbenfroh wie kaum zu einer anderen Zeit. Als Gäste dürfen wir heute den Berliner Rockpoeten Marcel Krüßmann und die Zaubertheatertruppe "Zauberpack" aus der Schweiz begrüßen, die vom 31. Januar bis zum 5. Februar im Gallitheater Berlin in den Heckmann Höfen, Oranienburgerstr 32, gastiert.
KULTour | 06.01.2012
Im Gespräch mit der Buch- und Drehbuchautorin Elisabeth Herrmann möchte KULTour sich auf ein Experiment einlassen und die Unterschiede zwischen Buch und Film aufzeigen, am Beispiel des Films "Das Kindermädchen", der am kommenden Montag, 9. Januar, um 20:15 Uhr im ZDF seine Premiere feiert. KULTour bietet als Highlight vor der eigentlichen Filmpremiere akustische Ausschnitte aus dem Film. In unseren Veranstaltungstipps stellen wir - passend zum momentanen Regenwetter - gerade angelaufene Kinofilme vor.
KULTour | 31.12.2011
Jede Wahrnehmung geschieht aus einer Perspektive, einem 'Gesichtspunkt'. Jede An-/Vor-/Ein-Sicht ist unvermeidlich selektiv und subjektiv, was heißt: vieles am wahrgenommenen Gegenstand, am wahrgenommenen Gegenüber sehen wir gar nicht. Wir filtern meist nur die uns wichtigen Aspekte - das ganze Wesen unseres Gegenüber bleibt für uns dann weithin unsichtbar. Z.B. sehen wir dann nur die Rolle oder auch Funktion: die Frau, den Afrikaner, den Banker usw. - der Mensch dahinter kommt auf diese Weise gar nicht in den Blick.
mit Eike Gebhardt
KULTour | 23.12.2011
Einen Tag vor Heiligabend hat sich unser Team in der Marheineke Markthalle in besinnlicher Stimmung zusammengefunden. Der Film William S. Burroughs: A Man Within von Yony Leyser wird in einer Rezension von Eike Gebhardt vorgestellt. Im Fokus dieses vorweihnachtlichen Morgens steht bei KULTour natürlich Weihnachten. Unter anderem gehen wir auf die Entstehung des Brauches um den Weihnachtsbaum ein. Eine kleine Weltreise zeigt weiterhin auf, wie die Feier um Jesu Geburt in aller Welt Jahr für Jahr zelebriert wird.
KULTour | 16.12.2011
Rückwirkend geht KULTour auf den "Tag der Menschenrechte" ein. Ein Ereignis, das man nicht so schnell an einem Tag abhandeln kann, deshalb widmen wir ihm uns fast eine Woche später noch einmal. KULTour stellt drei Exilautoren und ihre einschneidenden Geschichten vor: Leonard Peltier "Mein Leben ist mein Sonnentanz", Pegah Ahmadi "Mir war nicht kalt", und Abdelkader Djemaï "Gare du Nord". Passend zur Thematik "Menschenrechte" stellen wir die Dauerausstellung Grenzerfahrung im Berliner Tränenpalast vor.

- Titelbild: J. Roussety, die Voyageurin
KULTour | 09.12.2011
Eike Gebhardt stellt im Interview mit Jacqueline Roussety deren neuen Roman Die Voyageurin vor. Es folgt eine Rezension des Buches Über Kompromisse - und faule Kompromisse von Avishai Margalit. Und anregend bietet die KULTour auch zwei Veranstaltungstipps: Kabarett "Die Fendel - Frau im Spiegel" in der corbo Kleinkunstbühne, Berlin, und eine Ausstellung über die Integration von Minderheiten im Berliner Stadtteil Neukölln und im Bezirk Nyolcker in Budapest, in der Moholy-Nagy Galerie des Collegium Hungaricum Berlin.



















