KULTour

KULTour : eine Sendung geschaffen für eine Stadt wie Berlin! Eine Stadt mit buntem und vielfältigen kulturellen Ambiente, in der Kultur gelebt wird - aber auch vieles unentdeckt bleibt. Wir wollen den Berlinern und Brandenburgern informativ und spannend das stetig wechselnde Berliner Kulturprogramm nahebringen und sie zu eigenen Touren in die kulturelle Vielfalt anregen. Seien es Theaterbesuche, Events, Konzerte, Festivals oder auch Museumsbesuche - eben all das, was im Zeichen von Kultur steht. In unserer einstündigen Sendung sollen auch spannende Bücher und/oder Filme aus der ganzen Welt vorgestellt werden. Alles umspielt von ausgewählter Weltmusik.

letzte Folgen

Theatertreffen im Berliner Festspielhaus

KULTour | 26.05.2017

Kultour

Jacqueline Roussety und Eike Gebhardt sind heute im Gespräch über das Theatertreffen im Berliner Festspielhaus.

Network for Teaching Entrepreneurship (NFTE)

KULTour | 19.05.2017

Kultour

Ist jeder Mensch ein Unternehmer - seines Lebens?

In Deutschland haben Unternehmer keinen guten Ruf - oft haftet Ihnen der Ruf an, profitgierige Ausbeuter zu sein. Andere Kulturen sehen das gelassener, und es gibt Gesellschaften, in denen - umgekehrt - die uns vertraute Angestelltenmentalität unvorstellbar wäre, schon deshalb, weil dort die zahllosen Institutionen fehlen, mit denen wir unsere Gesellschaften stabilisieren.

Aber auch hierzulande gab es einst ein Ideal - befördert von der Aufklärung im 18. Jahrhundert, dass der Mensch sein Leben in die eigene Hand nehmen könnte und sollte, denn keine Autorität - weder Gott noch Fürst noch eine angebliche menschliche Natur - könnte oder dürfte uns befehlen, wie wir zu leben haben. Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, hieß das Motto der Aufklärung: Wir gestalten unser Schicksal selber - jedenfalls soweit es die Umstände es erlauben und ermöglichen: Der mündige Mensch ist der Unternehmer seines Lebens.

Um dieses Ideal möglichst früh in Kopf und Herzen junger Bürger zu pflanzen, hatte sich eine Organisation mit dem Kürzel NFTE gegründet: Network for Teaching Entrepreneurship. Dabei geht es nicht nur ums wirtschaftliche Unternehmertum, sondern umfassend um das Persönlichkeitsideal der Selbständigkeit.

Wir haben zwei der bekanntesten Ideengeber eingeladen:

Prof. Wolf Dieter Hasenclever, Professor für Wirtschaftsethik, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Schwerin,

und Prof. Sven Ripsas von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

von und mit Eike Gebhardt

KULTour | 05.05.2017

Kultour

Heute gibt es eine Kulturreise durch den Literarischen Salon von Britta Gansebohm.

Besonders hier in Berlin können wir auf eine mehr als traditionsreiche Salonkultur zurückblicken, legendär der von Rahel Varnhagen gegründete Salonbetrieb Mitte des 18. Jahrhunderts in der Jägerstrasse.

Genau diese Tradition der Salonkultur hat sich Britta Gansebohm als Lebensprojekt und Leidenschaft vor über 20 Jahren zu Eigen gemacht. Damit führt sie eine Tradition fort, und präsentiert seitdem internationale und nationale SchriftstellerInnen und Schriftsteller. Bekannte und preisgekrönte AutorInnen und Autoren hatten genau hier im „Literarischen Salon“ ihre ersten Lesungen vor einem größeren Publikum.

Gäste: Britta Gansebohm, Sally Mc Grane, die auch aus ihrem Buch „Moskau nach Mitternacht“ (Europa Verlag)  lesen wird, und zum anderen Prof. Dr. Gernot Wolfram, selbst Autor vieler Werke und Journalist. Gemeinsam werden wir über diesen sehr erfolgreichen Salonbetrieb und die Arbeit und das Management drumherum reden und diskutieren.

Wiederholung: Dienstag, 09. Mai um 18 Uhr

Redaktion: Jacqueline Roussety, Nina Schröppel.

Technik: Dirk Glatzer

Weitere Infos unter: www.salonkultur.de

Britta.gansebohm@salonkultur.de

Wiederholung: Dienstag, 09. Mai um 18 Uhr

Ein Deutsches Leben

KULTour | 31.03.2017

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Was uns die Geschichte von Goebbels Sekretärin Brunhilde Pomsel für die Gegenwart lehren kann.

In dem Sachbuch „Ein Deutsches Leben“ von Thore Hansen, erschienen im Europa Verlag, spricht die 103-jährige Brunhilde Pomsel über ihr Desinteresse angesichts des Aufstiegs der Nationalsozialisten und ihr Streben und ihren Ehrgeiz nach dem eigenen Fortkommen in Zeiten des gesellschaftlichen und moralische Verfalls. Und damit gibt sie uns einen Einblick in ihre Arbeit als Sekretärin in einer der Schaltstellen der Naziherrschaft. Ihr unbedingter Glaube, keine wirkliche Schuld zu haben, behält sie unerschütterlich bis zum Schluss ihres Lebens.

„Ich habe ja gar nichts getan, das hat sich ja herausgestellt, das wissen die ja nun. Und die haben mir auch nicht gesagt, jetzt behalten wir Sie hier. Die haben „danke schön“ gesagt und mich wieder abgeführt. Und haben mich erst nach fünf Jahren entlassen.“

Ihre Lebensgeschichte beleuchtete die Banalität des Schreckens und zeigt deutlich auf, dass ihre Geschichte eine Warnung an alle von uns heute ist.

Am 27. Januar 2017 verstarb Brunhilde Pomsel mit 106 Jahren.

Die Regisseure Christian Krönes, Olaf Müller, Roland Schrotthofer und Florian Weigensamer haben in Zusammenarbeit einen Dokumentarfilm auf Basis des Buches hergestellt.

Zu Gast heute im Studio sind Regisseur Christian Krönes und Autor Thore Hansen.

Redaktion und Moderation: Jacqueline Roussety und Eike Gebhardt.
Assistenz: Nina Schröppel
Technik: Dirk Glatzer

KULTour | 24.03.2017

Kultour

© Lucas Heinz, Rudi Szameit, Georg Wagner

www.annika-von-trier.com

Die Chansonnière, Autorin und Songwriterin Annika von Trier startet heute Abend ihre neues Programm, eine Hommage an die legendäre Dada-Künstlerin Hannah Höch unter dem Titel «# DIPTAM # DADA # DIGITALIS oder Ich will mein Löwenmäulchen nicht halten!» Und zwar in der Camaro-Stiftung (Potsdamer Str. 98a), wo zugleich die Finissage der wunderbaren Ausstellung des Vereins Berliner Künstlerinnen stattfindet: Etwa 80 Werke von (nicht nur Berliner) Künstlerinnen, Hannah Höch, Käthe Kollwitz, Paula Modersohn-Becker uvm.
von und mit: Eike Gebhardt